Musik ohne Grenzen
Vielfalt, Diversität und Gleichsinn – unsere Nachbarländer und wir. Die Junge Bläserphilharmonie NRW widmet sich mit diesem Programm den Unterschieden und Gemeinsamkeiten der Länder Schweiz, Deutschland, Frankreich, Österreich, Italien und gibt Einblicke in verschiedene Perspektiven und Lebenserfahrungen der unterschiedlichen Komponist*innen. Das von unserer schweizerischen Gastdirigentin Isabel Ruf-Weber kreierte Programm stellt Musik aus jedem Teil der Schweiz vor: Deutschschweiz, Tessin, Romandie und rätoromanische Schweiz.
Der in Wien geborene Schweizer Komponist Émile Jaques-Dalcroze, Pionier der musikalischen Früherziehung, bezweckte mit seinen Stücken, die gespielten Melodien und Rhythmen der Musik im eigenen Körper zu spüren. In größeren Besetzungen legte er außerdem einen Fokus auf Harmonie – beides spiegelt sich im „Marche Vaudoise“ zu Beginn des Programms wider. Die räumliche Grenzenlosigkeit übertrug die Französin Ida Gotkovsky in ihre Phantasie. Zu ihrem „Poème du Feu“ ließ sie sich von der bis heute bestehenden Faszination des Feuers und der Verbindung von Himmel und Erde inspirieren. Inspiration suchte Oliver Waespi bei seinem Werk „Audivi Media Nocte“ (dt. „Ich hörte um Mitternacht“) durch ein Vokalstück vom englischen Komponist Thomas Tallis aus dem 16. Jahrhundert. Beinahe im Gegensatz dazu steht das ursprünglich rätoromanische Lied „La sera sper il lag“ von dem Schweizer Gion Balzer Casanova, das mit seiner eingängigen und meditativen Melodie überzeugt. Als Chorlied ist es heute weit über die Grenzen der Schweiz bekannt und beliebt. Mario Bürki beschreibt mit seinem Stück „Sacri Monti“ einige Stationen des Kapellenwegs in Visperterminen. Musikalisch nimmt er dabei die bei Pilgernden auftauchenden Emotionen auf. Franco Cesarini lockert zum Abschluss des Programms die Stimmung mit seinem Werk „Bulgarische Tänze Nr. 2“ auf.
Die JBP führt unter der Leitung von Isabelle Ruf-Weber ihr Publikum durch Berge und Täler – eine grenzenlose Reise der Gefühle!
Émile Jaques-Dalcroze (1865-1950) - Marche Vaudoise
Ida Gotkovsky *1933 - Poème du feu
Oliver Waespi *1971 - Audivi Media Nocte
Gion Balzer Casanova *1938 - La sera sper il lag
Mario Bürki *1977 - Sacri Monti
Franco Cesarini *1961 - Bulgarische Tänze Nr. 2
Junge Bläserphilharmonie NRW
Musikalische Leitung: Isabelle Ruf-Weber
Bei der JBP
Du hast Lust, in einem hochkarätigen Ensemble zu spielen, bist zwischen 14 und 24 Jahren alt und so richtig gut auf deinem Instrument? Dann bewirb dich bei uns!
Zwei Wege führen zum Ziel: Du hast dein Können bereits bewiesen und wurdest beim NRW-Landeswettbewerb von Jugend musiziert mit einem ersten Platz ausgezeichnet. Oder du machst ein Probespiel bei der JBP - und überzeugst.
Programme & Hinweise befreundeter Institutionen
JJO NRW - AUDITION 2026
Im JugendJazzOrchester NRW sind die Positionen, Tenorsaxophon, Baritonsaxophon, Posaune (1. und 3. Stimme), Trompete (Lead), Gitarre, Piano, Kontrabass, Gesang ab der Winterarbeitsphase 2027 neu zu besetzen.
Diese findet vom 29.-31. Januar 2027 in der Landesmusikakademie NRW in Heek (Münsterland) statt. Die Mitwirkung im Orchester ist grundsätzlich auf eine Dauer von mindestens zwei Jahren angelegt und die Teilnahme an allen Konzertprojekten und Arbeitsphasen in diesem Zeitraum wird vorausgesetzt.
Es werden gute Improvisations- und Blattlesefähigkeiten vorausgesetzt. Bei der Bewerbung für Tenorsaxophon sind Kenntnisse von Querflöte und Klarinette wünschenswert, bei der Bewerbung für Baritonsaxophon Kenntnisse von Bassklarinette. Instrumente können gestellt werden. Bewerber:innen für Trompete sollten neben dem Hauptinstrument auch Flügelhorn spielen. Bewerber:innen für Kontrabass sollten auch E-Bass spielen.
Bewerbungen können über das Bewerbungsformular eingereicht werden. Ergänzend sollte eine ausführliche Darstellung der musikalischen Vita als PDF-Dokument hochgeladen werden.
Das höchstmögliche Eintrittsalter in das JJO NRW beträgt bei Instrumentalist:innen 22 Jahre, bei Sänger:innen 24 Jahre (Stichtag: 13. November 2026). Bewerber:innen können sich ab dem 16. Lebensjahr bewerben. Ein Bezug zum Land NRW (bspw. Geburtsort, Wohnort, Studienort) muss gegeben sein. Eine Doppelbesetzung in anderen Landesjugendjazzorchestern oder im Bundesjazzorchester ist ausgeschlossen.
Bewerber:innen werden zu einer Audition am 12. und 13. November 2026 nach Dortmund eingeladen. Die Bewerbungsfrist endet am 01. November 2026.
https://jjonrw.de/info/audition/
VIOLIN MASTERCLASS
Datum: 4.-6. Januar 2027
Ort: Flingern Music School
Ackerstraße 115, Düsseldorf
CONTACT & REGISTRATION
mario@dinonno.de
Teilnahmebeitrag: 200€, Anmeldeschluss: 1. Dezember
Kompass Musikstudium
Wer Musik studieren möchte, steht vor einer großen
Auswahl: Mehr als 1.700 Studiengänge in Deutschland eröffnen den Weg
in den Musikberuf – von der künstlerischen Ausbildung über
Instrumental- und Vokalpädagogik bis hin zu Lehramt und
Musikwissenschaft. Mit dem neuen „Kompass Musikstudium“ stellt das
Deutsche Musikinformationszentrum (miz) nun eine zentrale Plattform
vor, die diese Vielfalt gebündelt zugänglich macht – und insbesondere
jungen Menschen die Orientierung erleichtert. Der Kompass
Musikstudium ist ab sofort hier abrufbar.