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Landesjugendorchester NRW | Englisches Rätsel | Konzert in Zülpich

Englisches Rätsel   30.April 2022 - 30. April 2022   Remise, Burg Langendorf, Zülpich

ORT

Burg Langendorf
Eifelstraße 85
53909 Zülpich

 

PROGRAMM

Englisches Rätsel

Benjamin Britten: Four Sea Interludes from ‘Peter Grimes’, op. 33a
Ralph Vaughan Williams: The Lark Ascending

Pause

Edward Elgar: Enigma Variationen op. 36
Zugabe: Edward Elgar, Pomp and Circumstance March No.1

 

Landesjugendorchester NRW
Leitung: Sebastian Tewinkel
Solovioline: Julia Becker

Von einer stürmischen Küste über ein landschaftliches Idyll bis hin zu rätselhaften Porträts. So stellen die englischen Komponisten des 19. und 20. Jahrhunderts ihre Umgebung dar.

Mit den „Four Sea Interludes“, lässt Benjamin Britten die Ostküste Englands erklingen. In vier Sätzen vertont er die unheimliche Stille der Dämmerung, das Glockenläuten am Sonntagmorgen, das Glitzern des Mondlichts und einen tosenden Sturm. Ursprünglich stammen diese Bilder aus Brittens Oper „Peter Grimes“, in der sie nicht nur die Küste, sondern auch die Stimmung der Hauptfigur veranschaulichen.

Eine deutlich ruhigere und idyllischere Atmosphäre schafft Ralph Vaughan Williams in „The Lark Ascending“. Inspiriert von George Merediths gleichnamigem Gedicht ist der Aufstieg einer Lerche zu hören, die über Berge und Täler schwebt. Dabei gewinnt die Landschaft aus der Vogelperspektive an Weite und Friedlichkeit. Schließlich fliegt die Lerche weiter, bis sie am Horizont nicht mehr zu sehen ist. Während das Orchester den Klangteppich bereitet, wird die Lerche von der Solovioline dargestellt. Diesen Part spielt Julia Becker, die Konzertmeisterin des Tonhallenorchesters Zürich.

Das letzte Werk ist für das Programm namensgebend. Edward Elgars „Enigma – Variationen“ geben uns ein Rätsel auf, dessen Lösung bis heute noch unbekannt ist: Es gilt herauszufinden, welches größere Thema sich durch das gesamte Stück zieht. Musikalisch betrachtet sind 14 Variationen zu hören, die Menschen in seinem Umfeld beschreiben, inklusive Elgar selbst. Jedoch handelt es sich dabei nicht um eine musikalische Charakterisierung, sondern um Momentaufnahmen und Situationen, die Elgar mit diesen Personen verbindet.