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Wie ich zum Kammermusikzentrum kam Teil VII - ein Erfahrungsbericht von Amelie Jansen
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30.September 2020   Kammermusikzentrum NRW

Amelie Jansen (14) spielt seit anderhalb Jahren Flöte im Holzbläserquintett "Anemoi". Heute stellt sie vor, wie es dazu kam und was das Quintett noch alles vor hat.

Ich habe längere Zeit im Kinderorchester NRW gespielt, in dem mich eine sehr gute Freundin gefragt hat, ob ich nicht Lust hätte, mit ihr und drei weiteren Jugendlichen im Holzbläserquintett zu spielen. So hat sich das Anemoi-Quintett, das aus Elisa Kiess (Oboe), Raphael Sebald (Horn), Liam Scheidner (Fagott), Jakob Breitling (Klarinette) und mir besteht, gegründet. Wir kannten uns alle schon aus dem Kinderorchester, weshalb bei uns von Anfang an auch schon eine sehr lockere und vertraute Atmosphäre herrschte.

Mit unserem Dozenten Prof. André Sebald proben wir regelmäßig bei den Kammermusikkursen und Probenwochenenden. Wir haben bisher Konzerte unter anderem im Ministerium für Kultur und Wissenschaft, bei der Auditorix Preisverleihung des WDRs und in der Abtei Brauweiler gespielt. Außerdem haben wir erfolgreich an Wettbewerben wie "Jugend musiziert" oder dem Kammermusikförderpreis teilgenommen.

Mir gefällt die Stimmung zwischen den verschiedenen Teilnehmern des Kammermusikzentrums besonders gut, sodass man sich neben den Proben auch immer auf die gemeinsame Zeit mit den anderen Teilnehmern freut. Momentan proben wir mit André Sebald und der Schauspielerin Laura Remmler für die Konzertreihe „Eine Reise nach Paris“, die als ein Theaterstück an Grundschulen aufgeführt werden soll.

Amelie Jansen

Foto: Bettina Engel-Albustin