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Was macht eigentlich eine Konzertmeisterin?
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27.April 2017   JungeBlaeserphilharmonie NRW

Luisa Gehlen ist die Konzertmeisterin der Jungen Bläserphilharmonie NRW. Im Interview berichtet sie über ihre Aufgaben und ihre Rolle im Orchester.

Wie lange spielst du schon bei der JBP und seit wann bist du Konzertmeisterin?

Ich bin bereits seit 8 Arbeitsphasen (APs) in der JBP, also seit Winter 2013/14. Konzertmeisterin bin ich seit der Winter-AP 2016/17.

Welche Aufgaben übernimmst du als Konzertmeisterin?

Als Konzertmeisterin führe ich das Orchester an. Das beinhaltet das Stimmen mit den anderen vor den Proben und Konzerten aber auch das Mitreißen des Orchesters durch große Gesten. In gewisser Weise fühle ich mich auch etwas als Vermittler zwischen Dirigent und Orchester. 

 Was macht dir an deiner Aufgabe als Konzertmeisterin am meisten Spaß?

Es ist einfach cool, die vielen Soli mit einem so großen Orchester zu spielen! Und es ist für mich eine Ehre Konzertmeisterin der JBP zu sein!

 Was verbindest du mit der JBP, was ist das Besondere an dem Orchester?

Wir spielen immer tolle Musik, Uraufführungen wie z.B. „Ode an das Ruhrgebiet“, die extra für die JBP komponiert wurden, lateinamerikanische Mambos und bekannte große Werke, die zum Teil für Blasorchester arrangiert wurden wie z.B. die „Carmen Suite“. Es ist einfach etwas anderes in einem Blasorchester zu spielen, im Vergleich zu einem Symphonieorchester. Nicht nur die Musik ist anders, sondern auch die Menschen, die Stimmung und Atmosphäre.

Ich bin mit 13 Jahren in das Orchester gekommen und wurde sehr nett von den Älteren angesprochen und aufgenommen. Dabei beträgt der Altersunterschied bis zu 10 Jahren! Ich selbst habe in der JBP viele Kontakte und Freunde gefunden, mit denen ich mich auch außerhalb der APs, wenn die Fahrt nicht zu weit ist, mal treffe. Es ist einfach schön mit so vielen anderen Musikern zusammen zu kommen, ohne Konkurrenz und mit viel Spaß an der Musik zu musizieren!