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THIS IS US - EINBLICKE IN DEN VEREIN | HEUTE MIT Rita
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17.August 2021   Landesjugendorchester NRW

Unser Verein hat nicht nur vielfältige Ensembles, sondern auch ein buntes Team an Kolleginnen. In der Blogreihe "This is us" geben wir Euch exklusive Einblicke hinter die Büro-Kulissen. Diesmal berichtet Rita von ihrem Job als Projektmanagerin des Landesjugendorchesters!

Name / Dauer der Beschäftigung / Was ist deine Motivation/Inspiration ? / Fun Fact über dich oder deinen Job

Rita Menke, 59 Jahre alt und seit 1986 beim Landesjugendorchester NRW beschäftigt.
Meine Motivation ist die Freude in den Gesichtern der LJOler wenn sie im Tutti spielen und lernen.
Witzig finde ich immer wieder, wenn mich Teilnehmer fragen, was ich denn zwischen den Projekten so mache :-D

Wie bist du zum Landesjugendorchester gekommen?
Eine frühere Kollegin bei Alltours Flugreisen hat mich dem damaligen Leiter Hans Josef Menke empfohlen.

Was ist dir mal witziges während eines Projektes passiert?
Wir hatten mal einen Gastdirigenten den man wie einen Teilnehmer mit betreuen musste. Den habe ich dann prompt auf einer Busfahrt vergessen, weil er nach dem Zählen noch einmal ausgestiegen ist. Der Hausmeister der Akademie hat ihn dann hinter her gebracht.

Wieso findest du deinen Job nach 35 Jahren nicht langweilig?
Weil er sehr vielfältig und interessant ist. Immer wieder neue Projekte, neue Menschen und neue Herausforderungen.

Welche war deine aufwendigste Arbeitsphase und wieso?
Bei inzwischen 165 Projekten gibt es da nicht nur eine :-D

2000: 1. Chinareise des LJOs, neuer Partner, erste Fernreise, Zollformalitäten etc.

2004: Reise ins Baltikum und nach Russland, große Schwierigkeiten bei der Einreise nach Russland. Dort an der Grenze haben unerfahrene russische Grenzbeamte das Carnet ATA (Ein Zollformular) unbrauchbar gemacht und ich musste in St. Petersburg mit einem russischen General flirten damit wir aus dem Schlamassel wieder raus kamen. Eine gute Story für einen ganzen Abend.

2008: Messiaen - La Transfiguration mit 107 Orchestermusikern das größtbesetze Werk meiner Laufbahn, zzgl. 7 Solisten, und 2 Dirigenten.

2020 und 2021 die Projekte während der Corona-Pandemie - Eine ganz besondere Herausforderung.

Was war dein Highlight in der Zeit beim LJO?
Auch da gibt es sicherlich mehrere: Der 1. Computer 1986 (ich habe noch Schreibmaschine und Steno gelernt) oder das 1. Faxgerät 1990 (vor der Portugalreise, nach der Reise war klar, ohne Faxgerät hätten wir das nicht geschafft :-D) Aber vor allem als Mitte der 90er Jahre der Orchestervorstand und das organisatorische Leitungsteam, nach vielen Bemühungen endlich gemeinsam für die Projekte da waren und es einen guten Austausch gab.

Die Interviews dieser Reihe führen Philomena Höner und Malin Berg. Bleibt begeistert!

Euer Team vom LJE NRW e.V.