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Schlagzeugerin Milea Henning erzählt - wie bist du zum Verein gekommen?
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14.February 2019   JungeBlaeserphilharmonie NRW

Am vergangenen Montag hat Milea Henning, Schlagzeugerin aus Lüdinghausen, ihren Berufsfelderkundungstag bei uns im Verein absolviert. Hier erzählt sie, wie sie zu den Landesjugendensembles und zu unserem Verein kam.

Wie bist du zum Verein gekommen?

Nach einem Orchesterkonzert des lokalen Jugendsinfonieorchesters wurde meine Mutter von einer Flötendozentin der Musikschule angesprochen, ob ich nicht Lust hätte, beim Kinderorchester NRW mitzuspielen. Natürlich konnte ich dieses Angebot nicht ablehnen und bewarb mich für das Ensemble, nach ein paar Tagen erhielt ich dann die Einladung zum ersten Probenwochenende. Als ich vier Arbeitsphasen im KiO verbracht hatte (2016-2017), wechselte ich dann in die Junge Bläserphilharmonie NRW, wo ich seit der Winterarbeitsphase 2017/18 mitwirke.  Ebenso bin ich auch in der Frühlingsarbeitsphase des Landesjugendorchesters NRW dabei.

 Wie sieht dein bisheriger musikalischer Werdegang aus und was hast du in der Zukunft noch vor?

Neben der JBP und dem LJO spiele ich beim Schlagzeugensemble „SPLASH“ mit. Auch gehöre ich zur Besetzung des Westfälischen Jugendsinfonieorchesters der Westfälischen Schule für Musik in Münster, wo ich seit 2017 als Paukistin tätig bin. Des Weiteren half ich im Dortmunder Jugendorchester (DoJO) aus, mit welchem ich im vergangen Sommer auch mit auf die Konzertreise in die Toskana durfte. Selbstverständlich helfe ich aber gleichermaßen immer noch im Jugendsinfonieorchester des Musikschulkreises Lüdinghausen aus, in welchem ich vor fünf Jahren meine ersten Orchestererfahrungen sammeln durfte.

Um auch meine Lehrerfahrungen weiterzuentwickeln, unterrichte ich seit 2018 zwei Jungen, da ich finde, dass es sehr schön ist zu beobachten, wie die Beiden stetig Fortschritte machen.

Meinen Schlagzeugunterricht nahm ich zuerst ab 2011 im Alter von sieben Jahren bei Thorsten Stracke in  Lüdinghausen und wechselte ab dem Wintersemester 2018 als Jungstudentin nach Münster. Dort erhalte ich im Rahmen der Jugendakademie an der Musikhochschule meinen Unterricht von Prof. Stephan Froleyks und Gereon Voss in meinem Haupt- und Nebenfach, welche durch klassisches Schlagwerk und Pop-Schlagzeug definiert werden. Auch belege ich dort Kurse in Musiktheorie und Gehörbildung.  

 Natürlich wäre es mein Traum, später von der Musik leben zu können und somit Musik zu studieren, allerdings möchte ich mich da noch nicht so genau festlegen, da es ja leider sehr ungewiss ist, ob man im Berufsleben eine gute Anstellung bekommt. Ich könnte mir in diesem Sektor sowohl eine Orchester-, als auch eine Lehrstelle vorstellen, aber bin noch nicht komplett schlüssig.

 Was gefällt dir an den Landesjugendensembles besonders gut?

In meiner ersten Tuttiprobe im KiO war ich von der klanglichen Qualität total überrascht und dieser Effekt sollte auch in allen kommenden Projekten des Kinderorchesters, aber auch der JBP, bestehen bleiben. 

Als besonders eindrucksvoll empfand ich das Jubiläumskonzert im Anneliese Brost Musikforum Ruhr zum zehnjährigen Bestehen des KiOs, bei welchem die damalige Besetzung durch ehemalige Mitglieder erweitert wurde. Des Weiteren freue ich mich selbstverständlich auf die diesjährige Konzertreise mit der JBP.

Aber natürlich geht es nicht nur um das Musizieren, sondern auch um das Miteinander. Im Rahmen der LJEs lernte ich viele meiner engsten Freunde kennen, zu denen ich, trotz der räumlichen Distanz, in ständigem Kontakt stehe. Denn schlussendlich teilt jeder, trotz der charakterlichen Unterschiede eine große Gemeinsamkeit mit den anderen Mitgliedern: die Leidenschaft für die Musik.