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Musik unter der Lupe Teil 17: Musikalischer Sturm begeistert nicht nur die Baroque Drops
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30.April 2020   Kammermusikzentrum NRW

Auf der Suche nach einem neuen Stück für uns Vier des Ensembles Baroque Drops fand unsere Lehrerin Meike Herzig „den Sturm“, ein Stück aus Werners curios-musikalischem Instrumentalkalender. Da sie unsere Vorliebe für schnelle und lebhafte Stücke kennt, waren wir von Anfang an von dem Stück begeistert. Allerdings merkten wir schon bald, dass der Sturm eine echte Herausforderung für uns ist.

Beim "Sturm" von Georg Josef Werner handelt sich um ein sehr schnelles Stück und mit dem Tempo waren wir zuerst ziemlich überfordert. Aber wir haben nicht aufgegeben und übten uns wortwörtlich die Finger wund. Das Ergebnis: Wir haben unser Zieltempo übertroffen. Trotzdem gibt es ein paar Stellen, an denen wir Schwierigkeiten haben. So sind zum Beispiel für die Flöten einige Läufe schwer, am Schluss des Stückes klappt häufig das Ritardando nicht, und manchmal vergisst das Continuo, also Leo und Luc, an einer Solostelle der Flöten, dass sie Pause haben und spielen daher in die Stelle rein. Letzteres ist uns auch im Finale des Wettbewerbs „Open Recorder Days“ in Amsterdam passiert. Das ärgerte uns zwar, aber trotzdem waren wir glücklich, dass wir unser Lieblingstück im Finale spielen durften (Die Jury hatte es aus unserem Programm für das Finale ausgewählt). Aber nicht nur wir haben viel Spaß mit dem Sturm, auch das Publikum ist immer wieder begeistert, wenn wir es vorspielen. Das Lebhafte und Lebendige des Stückes geht offensichtlich auch auf das Publikum über. 

Hier ein Link zum Mitschnitt des Wettbewerbsfinales mit dem Sturm

Den Text haben die Baroque Drops (Seema Gupta und Xenia Zimmermann - Blockflöten, Leonard Schrahe - Kontrabass, Luc Winkelmann - Cembalo) gemeinsam geschrieben.