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Lichtblicke mit der Jungen Bläserphilharmonie NRW – Winterarbeitsphase 2018/2019
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22.January 2019   JungeBlaeserphilharmonie NRW

3 Auftragskompositionen, 7 Probentage, 6 Konzerte in Ahaus, Rheine, Troisdorf, Gütersloh, Wetter und Unna, , 75 Jugendliche, 13 Dozenten*innen, 1 Solist und 1 Dirigent – das ist die Winterarbeitsphase der Jungen Bläserphilharmonie NRW unter der Leitung von Chefdirigent Timor Chadik in Zahlen.

Direkt nach den Weihnachtstagen kam das Orchester in der Landesmusikakademie NRW in Heek zusammen und hat dort mit zahlreichen Dozenten*innen von morgens bis spätabends geprobt.Das Programm war dieses Mal ein ganz Besonderes: Gleich drei Uraufführungen hat das Orchester in einer Arbeitsphase einstudiert und in den nachfolgenden Konzerten in ganz NRW zur Aufführung gebracht. Die Komponisten Thiemo Kraas (übrigens ein ehemaliges Mitglied der JBP) und Tobias Schütte (Mitglied im künstlerischen Beirat der JBP) sind eigens angereist, um mit den Musiker*innen zu proben. Sie haben die Uraufführung ihrer Stücke und auch bei einigen nachfolgenden Konzerten ihre Stücke selber dirigiert. Für die Musiker*innen war der Besuch der Komponisten eine tolle Gelegenheit, Fragen zum Stück zu stellen und mehr über die Ideen der Stücke zu erfahren. Außerdem bei den Proben und Konzerten dabei: Klarinettensolist Robert Beck aus Essen, der bei Komposition von Tobias Schütte im Klezmer-Stil Konzert für Konzert sowohl an der B- als auch der Bassklarinette überzeugte.

Der zweite Programmteil stand ganz im Zeichen des Komponisten James Barnes – in seiner dritten Sinfonie „Die Tragische“ verarbeitet er sowohl Schicksalsschläge als auch Lichtblicke aus seinem Leben und lässt den Zuhörer eine sehr intensive Gefühlswelt durchleben, was das Stück zu einem echten Erlebnis macht. Die Sinfonie bleibt noch bis Sommer im Programm: Am 07.07.2019 um 18:00 Uhr steht ein besonderes Highlight für die JBP an: Das Orchester spielt in der Kölner Philharmonie. Ergänzt wird die Sinfonie durch zwei Stücke von Alfred Reed: Armenian Dances Part 1 und Concerto for Trumpet and Winds mit Peter Mönkediek (WDR-Sinfonieorchester und Professor an der Robert Schumann Hochschule) als Solist an der Trompete.