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Kammermusikkurs - Tag 3 - Interview mit Martin Jahnke
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04.January 2020   Kammermusikzentrum NRW

Der Landesmusikrat hat für das Hilaritas Quartett des Kammermusikzentrums ein Werk in Auftrag gegeben. Der Komponist Martin Jahnke war beim Kammermusikkurs und hat mit den vier Streichern gearbeitet. Dies haben Mia und Jana genutzt, um ein Interview mit ihm zu führen.

Wann haben Sie angefangen ein Instrument zu spielen und wann zu komponieren?
Martin Jahnke: Mit fünf Jahren habe ich angefangen Blockflöte zu spielen und mit acht Jahren kam die Geige dazu. Ich habe mit zehn Jahren angefangen zu komponieren. Heute spiele ich Geige, Bratsche, Klavier und ein bisschen Blockflöte und Gitarre.

Was mach Ihnen am Komponieren am meisten Spaß?
Martin Jahnke: Mir macht es Spaß, wenn man die  Ideen, die man sich ausdenkt, zum Klingen bringen kann.

Was muss man können, um ein Stück zu schreiben?
Martin Jahnke: Man braucht eine gute Vorstellung, wie die Musik klingen soll, wie Melodien und Harmonien gebaut werden und wie die Instrumente funktionieren.

Haben Sie schon einmal eine Auftragskomposition geschrieben?
Martin Jahnke: Ja, ich habe schon einmal für das Kinderorchester etwas geschrieben. 

Wieso finden Sie die Besetzung mit drei Geigen und einem Kontrabass spannend?
Martin Jahnke: Weil man drei gleiche Instrumente hat, mit denen man sehr dichte Klänge erzeugen kann, und der Kontrabass einen schönen Gegensatz zu den Geigen bildet.

Wie lange haben Sie gebraucht, um unser Stück zu komponieren? 
Martin Jahnke: Von der ersten Idee bis zum richtigen Stück sind ungefähr zwei Monate vergangen.

Ist es leichter für ein Instrument zu komponieren, das man selber spielt?
Martin Jahnke: Ja!

Vielen Dank für das Interview.

Das Interview führten Mia (12) und Jana (11), die beide im Hilaritas Quartett spielen.