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Ein Dozent über seine Arbeit beim LJO
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13.April 2017   Landesjugendorchester NRW

Pierre-Alain Chamot, Geiger im WDR Sinfonieorchester Köln und zuständig beim LJO für die Proben mit den Geigen und Ansprechpartner für die Patenschaft berichtet über seine Arbeit beim LJO NRW

Die Jugend von heute... ist einfach großartig! Das konnten die Dozenten des LJO wieder ganz ohne Zweifel feststellen, als sie drei Tage lang das Vergnügen hatten, mit diesen jungen Menschen zu arbeiten. Es ist beeindruckend zu erleben, wie viel Begeisterung für die Musik und wie viel Engagement für das Orchester die Teilnehmer mitbringen. Sie kommen gut bis sehr gut vorbereitet zur Arbeitsphase, proben bis zu 9 Stunden am Tag konzentriert und mit hoher Motivation und sie haben so viel Selbstdisziplin, dass selbst die unvermeidbaren Durststrecken in der Probearbeit geduldig mitgetragen werden: "Bitte nochmal, langsam und sauber".... "und noch einmal"... "und noch einmal"....."noch einmal, bitte noch langsamer"... "jetzt Ton für Ton"....."Achtung, Rhythmus!"....."Bitte besser zusammen!"........ Es grenzt schon manchmal an Quälerei, aber das Ergebnis ist am dritten Tag hörbar, schon vor unserer Abreise: es wird gut, es wird extrem gut! Der Streicherklang ist satt und homogen, die schnellen Passagen laufen schon auffallend gut, die Bläser intonieren sauber. Eine gute Arbeitsphase! Es ist auch sehr schön zu sehen, wie die LJO-Teilnehmer miteinander umgehen: Die  Freundschaften sind stark und die neuen Mitglieder werden trotzdem schnell integriert, es ist Platz für jeden in der Gemeinschaft. Die Dozenten sind nun abgereist, sie warten schon gespannt auf die Konzerte und freuen sich, zu den nächsten Arbeitsphasen zu kommen!